Warum gute Friseure trotzdem leere Stühle haben: Das Sichtbarkeits-Problem

„Hairdresser Cut“ von Matt Moloney/ CC0 1.0

Handwerk top, Buchungslage durchwachsen

Viele Friseursalons in Erkrath, Hilden und Haan haben treue Stammkunden, gut ausgebildetes Personal und Qualität, die sich sehen lassen kann. Trotzdem gibt es Tage, an denen Stühle leer bleiben, während andere Salons in derselben Straße ausgebucht sind.

Der Unterschied liegt selten in der Schnitttechnik. Er liegt darin, wer online sichtbar ist, wenn jemand einen neuen Salon sucht.

Warum Sichtbarkeit über Auslastung entscheidet

Wenn jemand neu in die Gegend zieht oder einfach den Salon wechseln möchte, ist die erste Anlaufstelle fast immer Google oder Instagram. Wer dort mit aktuellen Fotos, sichtbaren Öffnungszeiten und einem gepflegten Profil auftaucht, hat einen klaren Vorteil, unabhängig davon, wie gut der eigentliche Haarschnitt ist.

Das unterschätzte Potenzial von Bestandskunden

Nicht jede neue Buchung muss von einem neuen Kunden kommen. Oft reicht es, bestehende Kunden regelmäßig daran zu erinnern, dass es Sie gibt, durch Einblicke in neue Looks, Produkte oder Aktionen. Das hält den Salon im Kopf, auch wenn der letzte Termin schon Wochen zurückliegt.

Was im Alltag wirklich funktioniert

Es braucht keine aufwendige Inszenierung. Ein kurzes Vorher-Nachher, ein Blick auf ein gelungenes Ergebnis, eine kurze Vorstellung eines neuen Teammitglieds, das reicht, um regelmäßig präsent zu sein, ohne dass der Arbeitsalltag darunter leidet.

Der erste Schritt: wissen, wo Sie stehen

Bevor Sie irgendetwas ändern, lohnt sich ein Blick darauf, wie Ihr Salon aktuell online wahrgenommen wird und wo im Vergleich zur Konkurrenz die größten Lücken liegen.

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